Datum: 25/03/2026 um 09:06 Uhr
Dauer: 9 Stunden 47 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Wiemecker Feld
Mannschaftsstärke: 100
Einheiten und Fahrzeuge:
- DRK Meschede
- Feuerwehr Meschede
- Löschgruppe Andreasberg: StLF
- Löschgruppe Heringhausen: LF 10
- Löschgruppe Nuttlar: GW Logistik , HLF 10 , TLF 3000
- Löschgruppe Ostwig: GW Logistik 2 , MTW Ostwig , TSF-W
- Löschzug Velmede-Bestwig: ELW , LF 16-12 , MTW Velmede-Bestwig , RW , TLF 20/40
- Polizei
- Rettungsdienst HSK
Einsatzbericht:
Am Mittwochmorgen um 9:06 Uhr wurde der Löschzug Velmede-Bestwig gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Meschede sowie der Löschgruppe Wehrstapel zu einem Brand in einer Absauganlage einer Tischlerei im Gewerbegebiet Wiemecker Feld alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar, woraufhin das Alarmstichwort zunächst auf „Feuer 4“ und kurze Zeit später auf „Feuer 5“ erhöht wurde.
Im Zuge der Stichworterhöhung wurden zusätzlich die Löschgruppen Ostwig, Nuttlar und Eversberg sowie der Löschzug Meschede nachalarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Produktionshalle bereits in Vollbrand. Alle Mitarbeiter konnten das Gebäude eigenständig verlassen, sodass keine Personenrettung durch die Feuerwehr erforderlich war. Insgesamt wurden fünf Mitarbeiter verletzt, davon drei leicht und zwei schwer. Sie wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein benachbartes Gebäude übergreifen. Dies konnte jedoch durch eine sogenannte Riegelstellung erfolgreich verhindert werden. Parallel dazu wurde ein massiver Löschangriff eingeleitet.
Wegen des hohen Wasserbedarfs wurde zusätzlich der Wasserförderzug des Hochsauerlandkreises nachalarmiert. Dieser stellte eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke von Wehrstapel bis nach Velmede sicher. Die Wasserentnahme erfolgte aus der Ruhr.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden aufgrund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern zusätzlich die Löschgruppen Calle-Wallen, Olpe und Grevenstein nachalarmiert.
Nach rund drei Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Hierfür wurden zusätzlich die Löschgruppen Heringhausen und Andreasberg nachalarmiert. Zur Unterstützung wurde zudem ein Bauunternehmer hinzugezogen, der mit einem Bagger Teile der betroffenen Produktionshalle abriss. Dadurch konnten verbliebene Glutnester freigelegt und gezielt abgelöscht werden.
Während des gesamten Einsatzes war das DRK Meschede mit einem Rettungswagen zur Eigensicherung vor Ort und übernahm zudem die Verpflegung der Einsatzkräfte. Darüber hinaus unterstützte das Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) mit zusätzlichem Material.
Um 16:22 Uhr wurde schließlich „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss begannen die Aufräumarbeiten der eingesetzten Kräfte.







