Datum: 10/08/2026 um 17:02 Uhr
Dauer: 8 Stunden 58 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Talstraße, Olsberg
Mannschaftsstärke: 21
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Olsberg
- Löschgruppe Heringhausen: MTW Heringhausen
- Löschgruppe Nuttlar: HLF 10
- Löschzug Velmede-Bestwig: ELW , SW KatS , TLF 20/40
- Polizei
Einsatzbericht:
Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Bestwig zur überörtlichen Hilfe nach Olsberg zu einem Wandbrand in der Talstraße, oberhalb des Umspannwerks am Stausee alarmiert. Am Einsatzort wurde zunächst um 17:02 Uhr der Einsatzleitwagen (ELW) des Löschzuges Velmede-Bestwig zusammen mit der Drohne eingesetzt. Durch die Drohne wurde die Lageerkundung aus der Luft unterstützt. Dabei kamen sowohl die normale Kamera als auch die Wärmebildkamera zum Einsatz, um die Ausbreitung des Brandes sowie mögliche Glut- und Wärmequellen zu kontrollieren. Die Luftaufklärung wurde bis etwa 23:00 Uhr fortgeführt.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Velmede-Bestwig zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte unterstützte die Brandbekämpfung und wurde unter anderem im Pendelverkehr zur Sicherstellung der Wasserversorgung eingesetzt.
Um 18:34 Uhr wurde der Alarmzug Bestwig zur Unterstützung alarmiert. Dieser setzte sich aus dem Mannschaftstransportwagen (MTW) Bestwig dem Löschfahrzeug (LF10) der Löschgruppe Heringhausen und dem Hilfeleistungsfahrzeug (HLF10) der Löschgruppe Nuttlar zusammen.
Die Kräfte des Wasserförderzuges bauten an der Einsatzstelle Segmentregner zur gezielten Bewässerung und Sicherung des betroffenen Bereichs auf. Im weiteren Verlauf unterstützten die Einsatzkräfte insbesondere bei den Nachlöscharbeiten im Hangbereich und lösten dabei die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Olsberg ab.
Die Ablösung der eingesetzten Bestwiger Kräfte erfolgte gegen 01:00 Uhr. Der Einsatz der Feuerwehr Bestwig konnte gegen 02:00 Uhr beendet werden.
Am folgenden Morgen war vorgesehen, die Einsatzstelle erneut mit dem ELW und der Drohne zu kontrollieren. Dabei sollte die betroffene Fläche insbesondere mit der Wärmebildkamera aus der Luft auf verbliebene Wärme- und Glutnester überprüft werden.







