Bestwig – Auch wenn bei einem größeren Stromausfall sonst nichts mehr geht, kann im Bestwiger Bürger- und Rathaus für die Bürgerinnen und Bürger weitergearbeitet werden. Denn dort gibt es eine Notstromversorgung – und die wurde jetzt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam mit dem Löschzug Velmede-Bestwig der Freiwilligen Feuerwehr für den „Ernstfall“ getestet.
Denn für die Notstromversorgung hat die Gemeinde Bestwig bereits vor längerem einen Anhänger mit einem Aggregat mit einer Leistung von 60 kVA angeschafft, der beim Löschzug stationiert ist. Zudem wurde im Rathaus eine so genannte Einspeisevorrichtung installiert. Diese ist notwendig, um das Stromnetz im Rathaus für den Notstrom-Einsatz vom öffentlichen Netz zu trennen – eine wichtige technische Voraussetzung, um durch das Aggregat bei einem Stromausfall Teile des Rathauses weiter mit elektrischer Energie versorgen zu können.
Ergebnis der Übung: Der Notstrom „läuft“ im Rathaus. Somit wäre die Gemeindeverwaltung für einen Einsatzfall gerüstet – und trotzdem hofft man natürlich, dass dieser nicht eintreten wird.
Wenn der Notstromanhänger nicht am Rathaus benötigt wird, ist dieser aktuell am Feuerwehrhaus Bestwig stationiert. So können die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Anhänger auch außerhalb von Stromausfällen nutzen – zum Beispiel, um große Einsatzstellen auszuleuchten. Denn der Anhänger verfügt über einen ausfahrbaren Lichtmast. Der Lichtpunkt befindet sich dann in einer Höhe von rund neun Metern und eine Leistung von satten 140.000 Lumen. Das Notstromaggregat soll in Zukunft mit dem CO²-armen Ersatzkraftstoff für Diesel, HV 100, betrieben werden.
In die Beschaffung des Notstromanhängers hat die Gemeinde Bestwig rund 80.000 Euro investiert.
Quelle: Pressestelle der Gemeinde Bestwig







