Bestwig. Über 4444 Stunden ehrenamtlichen Engagements sorgen für Sicherheit in der Gemeinde Bestwig. Der Löschzug Velmede-Bestwig hat  jetzt  seine  Zahlen  des  letzten  Jahres  vorgestellt  und  einen
langjährigen Kameraden ausgezeichnet.

Zu 39 Einsätzen rückte der Löschzug im vergangenen Jahr aus und war damit über 773 Stunden für die Sicherheit der Bürger im Einsatz. Hinzu kommen zahlreiche Bereitschaftsdienste mit über 750 Stunden. Insgesamt wickelten die Brandschützer 10 Brandeinsätze sowie 8 technische Hilfeleistungen  ab.  Dazu  zählen  Ölspuren,  Unwettereinsätze  und  Verkehrsunfälle.  Hinzu  kommen  noch  Alarme von  Brandmeldeanlagen,
Brandsicherheitswachen und überörtliche Hilfeleistungen nach dem Orkan im Ruhrgebiet. Größter Einsatz war der Brand einer Lagerhalle auf der  Alfert,  die  in  der  Nacht  von  Schützenfest  Montag niederbrannte.  Weil  hier  auch viele  Reifen und Kühlschränke verbrannten  kam die Feuerwehr Arnsberg zum Einsatz, die über ein Fahrzeug mit viel Löschschaum verfügt.
Neben  dem  Einsatzdienst  wurden  auch  über  2011 Stunden  in  die  Aus-  und  Fortbildung  investiert. Dienstabende und Lehrgänge nutzten die Kameraden im vergangenen  Jahr,  um  sich  mit  neuen  technischen Eigenschaften bei Fahrzeugen oder neuen Techniken bei der  Brandbekämpfung zu  beschäftigen.  Diese  ständige Weiterbildung  ist  unerlässlich.  Nur  so  können  die Feuerwehren  neue  technische  Herausforderungen  im Ernstfall  meistern.  Weitere  Stunden  leisteten  die Kameraden im Bereich der Brandschutzerziehung in den Kindergärten und der Grundschule sowie in der Arbeit für die  Jugendfeuerwehr.  Aber  nicht  nur  im  Bereich  des Brandschutzes war  der Löschzug im abgelaufenen Jahr aktiv.  Bei  der  Aktion  „Saubere  Landschaft“  hat  der Löschzug die  Dorfgemeinschaft  unterstützt,  ebenso wie bei  den Vorbereitungen zur Eröffnung der  Veledahöhle. Zum Zapfenstreich wird in  jedem Jahr die St.  AndreasSchützenbruderschaft unterstützt.

Personell steht  der Löschzug mit 42 Mitgliedern und fünf  Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr ganz gut da. „Mitgliedergewinnung ist  aber weiterhin ein zentrales Thema“, betont Löschzugführer Thomas Kremer,  „ die Feuerwehr,  aber genauso die Gemeinde und die Ratsvertreter müssen alle gemeinsam weiter an dem Thema Personal arbeiten.“
Einige  bauliche  Maßnahmen am Gerätehaus  konnten  im vergangenen  Jahre  durch  die  Unterstützung  von  Seiten  der  Gemeinde  bereits erfolgreich  abgeschlossen  werden.  So  ist  die  Fahrzeughalle  mit  neuer  Elektrik  und  neuer  Beleuchtung  ausgerüstet  worden  und  der Eingangsbereich wurde umgebaut. Ein Umbau des Schulungsraums ist bereits in Planung.
Auch Ernennungen und Beförderungen standen an diesem Abend an. Andreas Schulte, Leiter der Feuerwehr, ernannte Salih Pistofoglu, Niklas Hennemann  und  Markus  Sattler  zu  Feuerwehrmännern.  Stefan  Schmidt  wurde  zum  Oberbrandmeister  befördert,  Mathias  Hoppe  zum Brandinspektor.

 

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Besondere Auszeichnungen: 60jährige Mitgliedschaft / Feuerwehrmann des Jahres


Eine ganz besondere Ehrung wurde Hans Imensek zu Teil. Er kann inzwischen auf 60 Jahren in der Feuerwehr zurückblicken. Für sein langes Engagement  erhält  er  das  Feuerwehr-Ehrenzeichen  in
Gold. Im Februar 1955 hat er seinen aktiven Dienst in der Feuerwehr  angetreten,  verschiedene  Lehrgänge absolviert und ist seitdem immer dabei. Auch wenn er seit 1996 in der Ehrenabteilung ist, bei allen Veranstaltungen ist  er  regelmäßiger  Gast.  Wehrführer  Andreas  Schulte und  auch  der  stellvertretende  Kreisbrandmeister  Uwe Schwarz  freuen  sich  über  dieses  langjährige  und unermüdliche Engagement von Hans Imensek.

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Zum   Feuerwehrmann   des   Jahres   ist   Jens   Küper ausgezeichnet  worden.   Besonders  für  sein  Engagement  im  Bereich   des   Atemschutzes   im   Löschzug   und   auch   auf Gemeindeebene  erhält  er  diese  Auszeichnung.  „Jens  leistet auf  diesem  Gebiet  wirklich  eine  hervorragende  Arbeit“,   so Thomas Kremer.


16.02.2015 / jf