Muskelhypothek und ehrenamtliches Engagement für  lebendige Geschichte: Der  Löschzug Velmede-Bestwig hat jetzt  die Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig unterstützt und dabei die Veledahöhle von Unrat, Laub und Abfällen gereinigt. Hintergrund: Die sagenumwobene Höhle am Ostenberg oberhalb von Velmede ist jetzt teilweise begehbar gemacht worden, indem Treppen und ein Podest in den oberen Bereich der Höhle eingebaut wurden.

Michael Stratmann, 2. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig e.V.: „So wollen wir es möglich machen, dass zu bestimmten,  vorher festgelegten Öffnungszeiten Besuchergruppen einen Teil  des Höhleninneren erkunden können. Über Jahrzehnte war die Höhle zuvor verschlossen gewesen - Michael Stratmann: „Unser Wunsch ist es, dass dieses wichtige Stück Ortsgeschichte im Bewusstsein der Bürgerschaft verankert bleibt.“

Veledahoehle Klein

 

Gefördert wird dieses Projekt von der LEADERRegion „4 mitten im Sauerland“. 25.000 Euro aus Fördermitteln der  EU wurden bereitgestellt;  die Ko-Finanzierung  übernimmt  die  Gemeinde Bestwig.  Dass  sich  die  Dorfgemeinschaft ehrenamtlich  einbringt,  freut  LEADER- Regionalmanager  Stefan  Pletziger:  „Hier  zeigt sich, dass das Projekt lebendig ist und von den Menschen unterstützt wird.“ Nach der Reinigungsaktion steht nun erst einmal der „Winterschlaf“ in der Veledahöhle an. Der ist auch aus ökologischen Gründen notwendig: Die Höhle  wird  von  seltenen  Fledermausarten  als Winterquartier  genutzt.  Ab  dem  kommenden
Frühjahr  könnte  sie  dann  erstmals  für Besuchergruppen geöffnet werden.

 

Bestwig, 18.09.2014

Jörg Fröhling