Bestwig. Über 4000 Stunden ehrenamtliches Engagement sorgen für Sicherheit in der Gemeinde Bestwig. Der Löschzug Velmede-Bestwig hat
jetzt seine Zahlen des letzten Jahres vorgestellt und verdiente Kameraden ausgezeichnet.


Zu 39 Einsätzen rückte der Löschzug im vergangenen Jahr aus und war damit über 770 Stunden für die Sicherheit der Bürger im Einsatz. Insgesamt wickelten die Brandschützer elf Brandeinsätze sowie 13 technische Hilfeleistungen ab. Dazu zählen Ölspuren, Unwettereinsätze und Verkehrsunfälle. Hinzu kommen noch Alarme von Brandmeldeanlagen, Brandsicherheitswachen und Einsätze beim Martinsumzug. Sogar zum
Osterfeuer musste der Löschzug im vergangenen Jahr ausrücken. Die Feuerwehr durfte dabei sein als das Velmeder Osterfeuer etwas früher als
geplant ein Opfer der Flammen wurde.


Neben dem Einsatzdienst wurden auch über 2500 Stunden in die Aus- und Fortbildung investiert. Dienstabende und Lehrgänge nutzten die Kameraden im  vergangenen Jahr,  um sich  mit  neuen technischen Eigenschaften  bei Fahrzeugen oder  neuen Techniken  bei  der  Brandbekämpfung zu  beschäftigen.  Diese ständige Weiterbildung unerlässlich.  Nur so können die Feuerwehren neue technische Herausforderungen im Ernstfall meistern. Weitere Stunden leisteten die Kameraden im Bereich der Brandschutzerziehung in den Kindergärten und der Grundschule sowie in der Arbeit für die Jugendfeuerwehr.
Personell  steht  der  Löschzug  mit  45  Mitgliedern  und  sechs  Jugendlichen  in  der Jugendfeuerwehr ganz gut da. Löschzugführer Thomas Kremer betont aber,  dass dies auch  daran  liege,  dass  man  in  den  Tagesstunden  auf  Mitarbeiter  der  Firma  Tital zurückgreifen  könne. 

 

LZ Velmede 2014

 

Die  Kameraden  wohnen  zum  Teil  in  Olsberg  und  Winterberg, unterstützen  während  ihrer  Arbeitszeit  aber  den  Löschzug  Velmede-Bestwig  im Einsatzfall.  Diesen glücklichen Umstand verdankt man auch dem Arbeitgeber,  der  die Kameraden für  Einsätze  freistellt.  Zudem verzeichnete der  Löschzug im  vergangenen Jahr  sieben  neue  Eintritte  und  Übergange  aus  der  Jugendfeuerwehr.  „Diese  Zahlen“,  so  Thomas  Kremer,  „dürfen  aber  nicht  darüber hinwegtäuschen, dass die Mitgliedergewinnung weiterhin ein zentrales Thema ist.“ Politik, Kommune und Feuerwehr müssen also zukünftig noch stärker gemeinsam am Thema Personal arbeiten.


Einige  bauliche  Maßnahmen am Gerätehaus  konnten  im vergangenen  Jahre  durch  die  Unterstützung  von  Seiten  der  Gemeinde  bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Von anderen Mängeln am Gebäude haben sich die Fraktionen von CDU und SPD in den letzten Wochen selbst einen Überblick verschafft.
Aber nicht nur im Bereich des Brandschutzes war  der  Löschzug im gelaufenen Jahr aktiv.  Bei der Aktion „Saubere Landschaft“ hat der Löschzug  die  Dorfgemeinschaft  unterstützt.  Zum Zapfenstreich  wird  in  jedem  Jahr  die St.  Andreas-Schützenbruderschaft  unterstützt.  Die schickte im Herbst auch ihre ehemaligen Schützenkönige zur Feuerwehr. Und die erlebten einen informativen Besuch und konnten so viel über
die Arbeit der Feuerwehr erfahren.
Zum  Feuerwehrmann  des  Jahres  ist  Torsten   Wegener   ausgezeichnet  worden.   Besonders  für  sein  Engagement  in  der  Brandschutzerziehung  erhält  er diese  Auszeichnung.  „Torsten   leistet  auf  diesem  Gebiet  wirklich  eine  hervorragende  Arbeit  und  ist  mit  viel  Herzblut  bei  der  Sache  ist“,   so  Thomas Kremer.   Auch  Ernennungen  und  Beförderungen  standen  auf  dem  Programm.  Andreas  Schulte,   Leiter  der  Feuerwehr,   ernannte  Marco  Bergsiek  und Julius   Hahn   zum   Feuerwehrmann.   René   Bergsiek,   Timo   Sauerwald,   Björn   Hennecke   und   Jan   Wiese   wurden   zum   Oberfeuerwehrmann
befördert.

Bestwig, 18.02.2014