Andreasberg. Mehrere verletzte Personen, ein brennender PKW und noch mehrere eingeklemmte Personen im Fahrzeug. Das war die Lage, mit der sich die Löschgruppen aus Andreasberg, Ramsbeck und Heringhausen jetzt mitten in Andreasberg auf den Ernstfall vorbereiteten.

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Das Szenario mitten in Andreasberg mutete realistisch an. Zwei PKW waren auf der Kreuzung verunfallt. Ein PKW lag auf der Seite, der andere hatte Feuer gefangen. Bei der gemeinsamen Übung galt es nicht nur, die verletzten Personen schnellstmöglich und schonend zu retten – auch die Vielzahl der Verletzten Personen stellte die Einsatzkräfte vor eine Herausforderung. Für die Rettung der Personen aus den Fahrzeugen musste zunächst das Dach entfernt werden. Es kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz, um die Verletzten sicher und schonend aus den Unfallfahrzeugen befreien zu können. Damit verfolgte die Übung gleich mehrere Ziele: Die Einheiten des Valmetals konnten sich - gemeinsam mit dem Rüstwagen des Löschzuges Velmede-Bestwig - für einen gemeinsamen Einsatz wappnen. Denn auch im Alltag der Freiwilligen Feuerwehr wird die Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinaus immer wichtiger. Besonders während des Tages ist die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte in allen Einheiten geringer, so dass mehrere Einheiten gleichzeitig alarmiert werden müssen. Übung Andreasberg web 2

Die Einsatzkräfte übten den Umgang mit den technischen Geräten, um für den Ernstfall und die Zusammenarbeit mit benachbarten Feuerwehren gerüstet zu sein. Am Ende zeigten sich alle Beteiligten mit der Übung sehr zufrieden. Im Übungseinsatz war rund 40 Kräfte vom Löschzug Velmede-Bestwig und den Löschgruppen Andreasberg, Ramsbeck und Heringhausen.

03.12.2018 / jf