Bestwig. Der Löschzug Velmede-Bestwig hat mit dem Schlauchwagen (SW) ein neues Einsatzfahrzeug vom Bund bekommen. Derzeit das einzige seiner Art im gesamten Hochsauerland.

SWKatS Einweihung 1

 

Am vergangenen Wochenende wurde das neue Fahrzeug - den Schlauchwagen (SW KatS) - feierlich und offiziell eingeweiht. Den geistlichen Segen erteilten der evangelische Pfarrer Dietmar Schorstein und der katholische Pater Reinald. „Der Segen gilt in erster Linie nicht dem Fahrzeug, sondern den Einsatzkräften, die es benutzen und ein Risiko zum Wohle der Allgemeinheit auf sich nehmen“, sagten die beiden Geistlichen.

Das neue Fahrzeug kommt dem Löschzug Velmede-Bestwig gelegen: Vor kurzem musste man sich vom 28 Jahre alten Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS aus Altersgründen trennen, ohne dafür Ersatz zu bekommen. Und so zeigten sich auch Bestwigs Wehrführer Andreas Schulte und Löschzugführer Thomas Kremer bei der Schlüsselübergabe sichtlich erfreut.

Das neue Einsatzfahrzeug bringt rund 16 Tonnen auf die Waage und dient mit den zwei Kilometern Schlauchmaterial in erster Linie dem Aufbau der Löschwasserversorgung und hat dazu eine leistungsstarke Pumpe an Bord. Das Fahrzeug ist Navigationsgerät und Rückfahrkamera auch auf dem neuesten technischen Stand. Für Einsätze in unwegsamen Gelände verfügt der Schlauchwagen über einen Allradantrieb. Der Schlauchwagen wird vom Bund über den Katastrophenschutz bereitgestellt und ging aus einem ganz besonderen Grund nach Bestwig: „Die Gemeinde Bestwig leistet schon seit einigen Jahren zuverlässige überörtliche Hilfe“, lobt Kreisbrandmeister Uwe Schwarz die Bestwiger Feuerwehrleute.
Dafür verwiesen Uwe Schwarz und auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus auch auf die nun bevorstehende „besondere Verantwortung auch außerhalb der Gemeinde“ – die Feuerwehr muss im Ernstfall auch für überörtliche und überregionale Einsätze bereitstehen. „Dafür braucht es neben dem richtigen Einsatzfahrzeug auch die engagierten Feuerwehrmänner.“

SW KatS Fahrerseite

8.11.2016 / jf