Andreasberg. Die Löschgruppe Andreasberg hat jetzt ihr neues Domizil bezogen. Aus dem ehemaligen Kindergarten ist nach zweijähriger Umbauzeit und jeder Menge Eigenleistung jetzt ein neues Feuerwehrhaus geworden.

Einweihung

 

Zwei Jahre hat der Umbau vom einstigen Kindergarten zum Feuerwehrhaus gedauert. „Wer hätte das gedacht, dass aus einem Kindergarten mal ein Feuerwehrhaus wird?“ fragt Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus in seiner Ansprache. Die offizielle Einweihung und Segnung des Gebäudes und der neuen Fahrzeughalle übernahmen an diesem Morgen Pater Reinhald und Dirk Schmäring. Im ehemaligen Kindergartengebäude befinden sich jetzt Schulungsraum, Umkleide und sanitäre Einrichtungen. Nebendran ist eine neue Fahrzeughalle gebaut worden, die direkt an das alte Gebäude anschließt. Damit entspricht das Feuerwehrhaus den neuesten Anforderungen, die an eine moderne Feuerwehr gerichtet sind. Im August 2014 begannen die Umbauarbeiten, die am Ende die Gemeinde Bestwig knapp 300.000 Euro kosteten. In der Umbauphase haben die Kameraden jede Menge ehrenamtliche Eigenleistung in das Projekt gesteckt, von der Dämmung über die Elektrik bis hin zu den Gartenanlagen. Insgesamt waren das über 1500 Stunden. Löschgruppenführer Uwe Mikitta dankte seinen Kameraden für den unermüdlichen Einsatz, ganz besonders Werner Becker, der alleine über 500 Stunden geleistet hat. Als Dankeschön für sein Engagement gab es von der Löschgruppe einen Gutschein für einen Paragliding-Flug.

Ehrung Mitgliedschaft

An diesem Tag standen auch noch einige Ehrungen und Auszeichnungen an. Steven Hamedinger (Andreasberg) wurde für 10jährige Mitgliedschaft geehrt, Karl-Heinz-Hogrebe (Nuttlar) für 40 Jahre und Franz-Josef Sommer (Nuttlar) für 50 Jahre. Jörg Wullenweber (Nuttlar) erhielt für sein langjähriges Engagement die silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen.

Auszeichnung Wullenweber

06.10.2016 / jf